Babylon Kreuzberg

Babylon Kreuzberg

Kreuzberg

Das BABYLON am quirligen „Kotti“ ist eines der beliebtesten Programmkinos der Stadt. Hier wird eine erstklassige Auswahl von Filmen abseits des Mainstreams in Originalsprache gezeigt. Nach der Vorführung geht es dann ins Nachtleben von Kreuzberg 36.

2 Säle | 192 Plätze 63 Plätze

Lüftung mit 100% Frischluftanteil Filter ePM1 ≥ 60 %

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ADRESSE
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
ÖPNV
U Kottbusser Tor
TELEFON
030 322 931 322 (Hotline)
PREISE
Mo
7,50 € vor Ort / 6,50 € online
Di-So (Saal A)
10 € vor Ort / 9 € online
Di-So (Saal B)
9 € vor Ort / 8 € online
PROGRAMM
Yorck loading
EVENTS
Surfflmnacht - 04.11.2021 | Babylon Kreuzberg

GIRLS CAN'T SURF (engl.OV)

Dieser Film war längst überfällig: GIRLS CAN’T SURF entblößt zum ersten Mal den stumpfen Sexismus, der lange die Surfszene beherrschte. Es entstand ein wildes, rebellisches Abenteuer, das ‚Women Empowerment‘ so radikal verkörpert, wie keine andere Sport-Doku. Zum Trailer

Babylon Kreuzberg | 04.11.2021 21:30 Uhr

Über den Film Die weiblichen Surfer der 80er-Jahre standen in der Hierarchie der Szene ganz unten. Selbst die Pro-Surferinnen mussten sich auf der Worldtour auf eigene Kosten durchschlagen, während die Männer bereits wie Rockstars lebten. Parallel zu den Frauen-Contests hielt man damals die Bikini-Shows ab, da sowieso kein Mann den Damen-Heats zusehen wollte. Doch Anfang der 90er-Jahre weigerte sich eine junge Generation talentierter Surferinnen, die männliche Dominanz weiter hinzunehmen. Wendy Botha, Jodie Cooper, Lisa Andersen und andere Weltmeisterinnen kämpften für Gender Equality in einer Surfwelt, die ihnen bisher nur die Rolle als Beach Bunnies und Groupies anbot. Ihre Waffen waren Talent, Individualität und ein unbeugsamer Wille. Sie ließen sich auch von der Multi-Millionen-Dollar-Surf-Industrie nicht einschüchtern und hielten zusammen – bis sie bald besser surften als die meisten Männer.

Mithilfe grandioser Archivaufnahmen aus den Neon-80ern und den durchgedrehten 90ern erzählt dieser weltweit prämierte Film die Geschichte einer Frauen-Gang, die das Surfen für immer veränderten sollte.

GIRLS CAN'T SURF by Christopher Nelius
AUS, 2020
108 Min

KINO
Babylon Kreuzberg
Termin
04.11.2021 20:30
Partner
Nouvague
Ticket
GESCHICHTE

UNTER STERNEN
Kein Cineast kommt an ihm vorbei: Das BABYLON ist eines der traditionellen Programmkinos in Berlin. Geboren 1955 als HELO in den Ruinen eines Wohnhauses, aufgewachsen im Grenzbereich zwischen amerikanischem und russischem Sektor, kommen viele seiner ersten Besucher aus dem nahen Ostteil der Stadt – im HELO kann man „Westfilme“ sehen. Die pragmatische Namensgebung (als „Paten“ fungierten seine Gründer HErkenrath und LOhde) ist typisch für die Zeit. 1986 wird es in die Familie der Yorck Kinogruppe aufgenommen und erhält seinen heutigen Namen BABYLON. Seit jeher Individualist, wird es nun für seine nachtfüllenden Sonderprogramme legendär.

Heute ist das BABYLON ein etabliertes OV/OmU-Kino, wo neben dem Kernprogramm auch viele Sonderveranstaltungen gezeigt werden. Eine davon ist die gemeinsam mit radioeins (rbb) ins Leben gerufene „Doppelrolle“: Hier wird die Vorführung eines neuen Films flankiert durch eine frühere Arbeit des selben Regisseurs, einer klassischen Vorlage oder einer das Filmthema aufgreifenden Doku. Beliebt sind auch die Musik-Events, sei es anlässlich von DVD-Erscheinungen, sei es in Begleitung zu aktuellen Ausstellungen über Künstler wie David Bowie. Und wer erst einmal unter der spiralförmigen Sternenleuchte des großen Saals sitzt, der weiß, dass er sich ein echtes Stück Kinohimmel erobert hat.

1955

Bau und Eröffnung unter dem Namen HELO.

70er Jahre

Aus HELO wird KENT, eine Insel des türkischen Films mitten in Berlin.

1986

Aufnahme in die YORCK Kinogruppe und Beförderung zum Programmkino mit Namen BABYLON.

1989

Der Kinosaal wird zweigeteilt: Ab sofort können doppelt so viele Filme gezeigt werden.

2012

Das BABYLON erhält Digitaltechnik und hohen Besuch von der „Berlinale goes Kiez“.

ANFAHRT