Babylon Kreuzberg

Babylon Kreuzberg

Kreuzberg

Das BABYLON am quirligen „Kotti“ ist eines der beliebtesten Programmkinos der Stadt. Hier wird eine erstklassige Auswahl von Filmen abseits des Mainstreams in Originalsprache gezeigt. Nach der Vorführung geht es dann ins Nachtleben von Kreuzberg 36.

2 Säle (192 / 63 Plätze)

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ADRESSE
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
ÖPNV
U Kottbusser Tor
TELEFON
030 61609693
PREISE
Mo
6,50 €
Di-Mi
8,00 € / 7,00 €
Do-So
9,00 € / 8,00 €
PROGRAMM
GESCHICHTE

UNTER STERNEN
Kein Cineast kommt an ihm vorbei: Das BABYLON ist eines der traditionellen Programmkinos in Berlin. Geboren 1955 als HELO in den Ruinen eines Wohnhauses, aufgewachsen im Grenzbereich zwischen amerikanischem und russischem Sektor, kommen viele seiner ersten Besucher aus dem nahen Ostteil der Stadt – im HELO kann man „Westfilme“ sehen. Die pragmatische Namensgebung (als „Paten“ fungierten seine Gründer HErkenrath und LOhde) ist typisch für die Zeit. 1986 wird es in die Familie der Yorck Kinogruppe aufgenommen und erhält seinen heutigen Namen BABYLON. Seit jeher Individualist, wird es nun für seine nachtfüllenden Sonderprogramme legendär.

Heute ist das BABYLON ein etabliertes OV/OmU-Kino, wo neben dem Kernprogramm auch viele Sonderveranstaltungen gezeigt werden. Eine davon ist die gemeinsam mit radioeins (rbb) ins Leben gerufene „Doppelrolle“: Hier wird die Vorführung eines neuen Films flankiert durch eine frühere Arbeit des selben Regisseurs, einer klassischen Vorlage oder einer das Filmthema aufgreifenden Doku. Beliebt sind auch die Musik-Events, sei es anlässlich von DVD-Erscheinungen, sei es in Begleitung zu aktuellen Ausstellungen über Künstler wie David Bowie. Und wer erst einmal unter der spiralförmigen Sternenleuchte des großen Saals sitzt, der weiß, dass er sich ein echtes Stück Kinohimmel erobert hat.

1955

Bau und Eröffnung unter dem Namen HELO.

70er Jahre

Aus HELO wird KENT, eine Insel des türkischen Films mitten in Berlin.

1986

Aufnahme in die YORCK Kinogruppe und Beförderung zum Programmkino mit Namen BABYLON.

1989

Der Kinosaal wird zweigeteilt: Ab sofort können doppelt so viele Filme gezeigt werden.

2012

Das BABYLON erhält Digitaltechnik und hohen Besuch von der „Berlinale goes Kiez“.

ANFAHRT