AGB

§ 1. Begriffsbestimmungen

Im Rahmen dieser AGB gelten folgende Begriffsbestimmungen: a) „Yorck“ – Yorck-Kino GmbH (Handelsregister Dresden, HRB 26679, SEPA Gläubiger-Identifikationsnummer: IBAN: DE38100900008211037033 / BIC: BEVODEBB), niedergelassen in Schandauer Str. 73, 01277, Dresden, Deutschland

b) „Kinobetreiber“ – Betreibergesellschaft des jeweiligen Kinos, für das der Kunde die Karte(n) erwirbt i. für das Babylon Kino, Yorck Kino, Capitol Dahlem, Neues Off, Passage Kino, Rollberg Kino, Odeon Kino, Kino International, Filmtheater am Friedrichshain und das Sommerkino Kulturforum die Yorck (s. a)),

ii. für den Delphi Filmpalast am Zoo die Delphi Filmtheater Betriebs GmbH (Handelsregister: Charlottenburg - Berlin, HRB 23630, SEPA Gläubiger-Identifikationsnummer: IBAN: DE43 1007 0024 0133 4085 00 / BIC: DEUTDEDBBER), niedergelassen in Kantstr. 12a, 10623 Berlin, Deutschland,

iii. für das Cinema Paris die Cinema Paris Betriebs GmbH (Handelsregister: Charlottenburg - Berlin, HRB 51765, SEPA Gläubiger-Identifikationsnummer: IBAN: DE08 1007 0024 0134 7681 00 / BIC: DEUTDEDBBER), niedergelassen in Kantstr. 12a, 10623 Berlin, Deutschland,

iv. für das Kant Kino die Flott GmbH Kant Kino Berlin (Handelsregister: AG Stuttgart, HRB 739 787, SEPA Gläubiger-Identifikationsnummer: IBAN: DE88100900002368381007 / BIC: BEVODEBB), niedergelassen in Rilkeweg 1, 73635 Rudersberg, Deutschland

c) „Yorck-Kinogruppe“ – Sammelbegriff für alle Kinobetreiber

d) „Kartenshop“ – Yorck-Kartenshop, im Internet erreichbar unter den Adressen www.yorck.de, m.yorck.de , www.kinokarten.berlin, www.kinogutschein.berlin. sowie über Links auf der Website www.yorck.de, deren mobile Entsprechungen und die Yorck-Apps

e) „AGB“ – die hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kartenshops

§ 2. Geltungsbereich

(1) Die Yorck betreibt den Kartenshop. Über den Kartenshop können Eintrittskarten für Vorstellungen der Kinos der Yorck-Kinogruppe online erworben werden.

(2) Zwischen den Vertragsparteien (§ 3) gelten hinsichtlich des Kartenerwerbs ausschließlich diese AGB. Bedingungen, die diesen AGB entgegenstehen oder von diesen abweichen, wird hiermit widersprochen, es sei denn, dass der Kinobetreiber diese ausdrücklich schriftlich anerkannt hat. Dies gilt auch dann, wenn im Rahmen des Vertragsschlusses auf die AGB des Kunden verwiesen wird und der Kinobetreiber seine Leistungen vorbehaltlos durchführt.

§ 3. Vertragsparteien

Der Vertrag über den Erwerb von Eintrittskarten kommt mit dem Kinobetreiber zustande. Soweit sie danach nicht selbst Vertragspartnerin wird, tritt die Yorck dazu im Namen des jeweiligen Kinobetreibers auf. Yorck betreibt den Kartenshop im Auftrag der Kinobetreiber, sofern sie nicht selbst Kinobetreiber ist. Yorck und die anderen Kinobetreiber sind unter der Geschäftsanschrift Rankestr. 31, 10789 Berlin sowie per Telefon: 49 (0) 30 / 212 980 0, per Fax: 49 (0) 30 / 212 980 99 und per E-Mail: ticket@yorck.de zu erreichen.

§ 4. Vertragsschluss und Vertragsabwicklung

(1) Das im Kartenshop präsentierte Kartenangebot stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar. Es ist unverbindlich und gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Karten.

(2) Der Kunde gibt ein rechtsverbindliches Angebot für den Erwerb ausgewählter Karten ab, wenn er die im Rahmen der Bestellabwicklung abgefragten Angaben eingegeben hat und den Button "Zahlen" anklickt.

(3) Die AGB kann der Kunde sowohl vor als auch nach der erfolgten Bestellung über einen Link im Kartenshop abrufen und herunterladen.

(4) Der Kinobetreiber nimmt das Angebot seitens des Kunden nach Abschluss der Bestellung durch die Bildschirmanzeige „Bestätigung (Schritt 3/3)“ an und bestätigt damit die erfolgreich getätigte Bestellung. Damit kommt zwischen dem Kunden und dem Kinobetreiber ein Vertrag über den Besuch der gewählten Vorstellung zustande. Der Kunde erhält nach Abwicklung seiner Bestellung die Möglichkeit, seine erworbenen Karten herunterzuladen und auszudrucken. Darüber hinaus erhält er vom Kinobetreiber eine E-Mail mit dem Vertragstext und Informationen zur Abholung der erworbenen Karten. Mit dieser E-Mail erhält der Kunde außerdem eine weitere, hilfsweise, Bestätigung seitens der Kinobetreiber über die Annahme des durch die Bestellung abgegebenen Angebots. Der Vertragstext wird nach dem Zustandekommen des Vertrags zudem elektronisch bei dem Kinobetreiber gespeichert. Die AGB kann der Kunde sowohl vor als auch nach der erfolgten Bestellung über einen Link im Kartenshop abrufen und herunterladen.

(5) Der Kunde trägt die Verantwortung dafür, dass die von ihm bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse fehlerfrei ist und korrekt konfiguriert wurde (zum Beispiel in Bezug auf SPAM-Filter) und sein Mailaccount über den notwendigen freien Speicherplatz verfügt.

(6) Pro Bestellung können nicht mehr als insgesamt acht (8) Tickets erworben werden.

(7) Das Zustandekommen des Vertrages zwischen dem Kunden und dem Kinobetreiber berechtigt den Kunden zum Besuch der ausgewählten Vorstellung. Der Kunde ist verpflichtet, die über den Kartenshop erworbene Kinokarte am Einlass vorzuzeigen und bis zum Ende der Vorstellung bei sich zu tragen, so dass das Ticket durch einen Barcodescanner erfasst werden kann. Dies ist sowohl durch Vorzeigen eines ausgedruckten Papiertickets möglich als auch durch Vorzeigen auf dem Smartphonedisplay. Der Kunde trägt die Verantwortung für die Lesbarkeit des Barcodes. Kann die Gültigkeit des Tickets aus Gründen, die vom Kunden zu verantworten sind (z.B. schlechte Druckqualität, beschädigtes Ticket, zerkratztes Smartphonedisplay), nicht vor Vorstellungsbeginn verifiziert werden, so verfällt der Anspruch auf den Vorstellungsbesuch. Ein postalischer Versand des Kinotickets erfolgt nicht.

(8) Die ggf. auf der Eintrittskarte angegebene Reihen- und Sitzplatznummer ist verbindlich.

§ 5. Preise und Bezahlung

(1) Der Preis für die einzelne Karte sowie der Gesamtpreis für alle Karten der Bestellung werden dem Kunden während des Bestellvorgangs im Kartenshop angezeigt. Für den Erwerb von Karten im Kartenshop fällt eine Vorverkaufsgebühr in Höhe von 10 % des Ticketpreises an. Alle angeführten Preise enthalten den Ticketpreis, die Vorverkaufsgebühr sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer.

(2) Der Vergütungsanspruch des Kinobetreibers entsteht mit dem Zustandekommen des Vertrags und ist sofort fällig. Der Betrag wird schnellstmöglich eingezogen. Es ist hierbei unerheblich, ob der Kunde die Eintrittskarte tatsächlich nutzt oder verfallen lässt.

(3) Die Bezahlung der erworbenen Karten kann über Paypal oder mittels Visa- oder Mastercard-Kreditkarte erfolgen. Der Kinobetreiber beauftragt zur Durchführung und ordnungsgemäßen Abwicklung des Zahlungsverfahrens den Dienstleister paydiscount GmbH, Mühlenstraße 10, 01705, info@paydiscount.de, www.paydiscount.de . Der Kunde trägt im Falle einer nicht berechtigten Stornierung der Kreditkartentransaktion die anfallenden Kosten (Chargeback-Gebühr) in Höhe von 9,90 €. Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, dass dem Kinobetreiber ein Schaden nicht oder nur in wesentlich geringerem Ausmaß entstanden ist.

§ 6. Rückgabe und Widerruf sowie Ausfall, zeitliche Verschiebungen oder anderweitige Änderungen der Vorstellungen

(1) Der Kunde kann die Kinokarten in den in diesen AGB bezeichneten sowie in den gesetzlich vorgesehenen Fällen gegen Erstattung des gezahlten Preises zurückgeben, soweit im Kartenshop nichts anderes vermerkt ist. Rückforderungen gezahlter Eintrittsgelder, die auf dem Inhalt der vorgeführten Filme beruhen, sind ausgeschlossen.

(2) Die Vorschriften über Fernabsatzverträge finden keine Anwendung (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).

(3) Der Kunde kann seine Buchung stornieren (a) bis zu 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn unter Nutzung des Stornierungslinks in der ihm nach § 4 (4) zugesendeten Bestätigungsmail (b) bis zu 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Kinokasse. Zur jeweils ersten Vorstellung des Tages ist die Stornierung an der Kinokasse bei Kassenöffnung (15 Minuten vor Vorstellungsbeginn) möglich. Die Stornierung an der Kinokasse kann nur erfolgen, wenn der stornierende Kunde seine Identität mit dem Käufer durch ein amtliches Ausweisdokument nachweist. Dieses Rückgaberecht gilt nicht, soweit es für Sonderveranstaltungen ausdrücklich ausgeschlossen oder modifiziert wird.(4) Der Kunde hat darüber hinaus Anspruch auf Rückgabe der Karten gegen Erstattung des gezahlten Preises, wenn die gebuchte Vorstellung ausfällt, deutlich vor ihrem Ende abgebrochen wird oder soweit der § 6 (5) dieser AGB solches vorsieht.

(5) Der Kinobetreiber hält sich nachträgliche Änderungen an bereits ausgedruckten oder anderweitig veröffentlichten bzw. publizierten Programm, Spielzeiten etc. vor. Aus Änderungen des Kinosaals oder anderweitigen Vorstellungsorts, in/an dem die Vorstellung stattfindet, ergibt sich kein Rückgaberecht für den Kunden. Bei Vorstellungsverschiebungen und -änderungen behalten die erworbenen Karten ihre Gültigkeit, bei Platzreservierungen können neue Plätze zugewiesen werden. Beginnt die Vorstellung mehr als 30 Minuten später als geplant, können die Karten gegen Erstattung des gezahlten Preises zurückgegeben werden. Die Vorstellung in diesem Sinne schließt Werbeblock und Vorprogramm ein.

(6) Wurden über den Kartenshop Karten mit Preisermäßigung erworben und kann der Karteninhaber vor dem Besuch der Vorstellung an der Kinokasse nicht den Nachweis erbringen, zu dieser Ermäßigung auch berechtigt zu sein, so hat er – wenn ihm der Besuch der Vorstellung verweigert wird – das Recht, vor Beginn der Vorstellung die zu einem ermäßigten Preis erworbenen Karten zurückzugeben.

(7) Die Eintrittskarten können bei Vorliegen eines Rückgabe – oder Stornierungsrechts nach diesem Paragraphen nur vor dem Beginn der gebuchten Vorstellung gegen Erstattung des gezahlten Preises zurückgegeben werden. Etwas anderes gilt nur, wenn das Rückgaberecht daraus folgt, dass die Vorstellung deutlich vor ihrem Ende abgebrochen wurde. Gibt der Kunde die Karten an der Kinokasse zurück, so kann die Erstattung bar oder per elektronischer Zahlung erfolgen; der Kunde hat jedoch keinen Anspruch auf eine Barerstattung. Bei einer Stornierung nach § 6 (3) (a) erhält der Kunde einen Gutschein in Höhe des Kartenwerts zur späteren Einlösung im Ticketshop oder in den Kinos der Yorck-Kinogruppe.

§ 7. Allgemeine Rechte und Pflichten im Kino

(1) Jede Eintrittskarte berechtigt ausschließlich zum Besuch der auf ihr angegebenen Vorstellung(en).

(2) Die Mitarbeiter der Yorck-Kinogruppe und die Mitarbeiter der Kinobetreiber üben das Hausrecht aus. Es gilt die in den Kinos aushängende und über die Internetseite www.yorck.de abrufbare Hausordnung. Bei Gefahr hat der Kunde den Anweisungen unserer Mitarbeiter Folge zu leisten. Die Fluchtwege der Kinos und anderer Vorstellungsorte sind stets frei zu halten.

(3) Die Gäste und das Personal der Kinos der Yorck-Kinogruppe dürfen in keiner Weise gestört, belästigt oder diskriminiert werden.

(4) Besuchern, die sichtlich durch Alkohol oder andere Drogen berauscht sind, kann das Betreten eines Kinos der Yorck-Kinogruppe oder der Aufenthalt darin verwehrt werden. § 8 (1) gilt entsprechend.

(5) Kinder und Jugendliche dürfen grundsätzlich nur Zutritt zu solchen Filmvorführungen erhalten, die für ihr jeweiliges Alter von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) freigegeben wurden und zu bestimmten Zeiten beendet sind. Bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr müssen Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Die YorckKinogruppe verantwortet nicht die Beaufsichtigung spielender Kinder; die Begleitperson ist zur ständigen Beaufsichtigung des/der von ihr begleiteten Kindes/Kinder verpflichtet.

(6) Kinder und Jugendliche dürfen nur jene Vorstellungen besuchen, die für ihr jeweiliges Alter von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) freigegeben wurden und zu geeigneten Zeiten beendet sind. Es ist nicht gestattet, Kinder in Filme mit einer ungeeigneten FSK-Freigabe mitzunehmen. Eine Altersfreigabe der bei uns gezeigten Filme sowie Auszüge aus dem geltenden Jugendschutzgesetz sind im Foyer unserer Kinos ausgehängt. Bestehen Zweifel über das Alter des Kindes oder der Begleitperson, ist der Kinobetreiber verpflichtet und berechtigt, das in Frage stehende Alter zu überprüfen. Kann das Alter nicht ausreichend nachgewiesen werden, gilt § 8 (2) d) dieser AGB.

(7) Ohne die ausdrückliche Zustimmung des jeweiligen betroffenen Kinobetreibers dürfen in und an den Kinos keine künstlerischen, sportlichen oder werberische bzw. kommerzielle Aktivitäten durchgeführt werden.

(8) Von Beginn bis zum Ende der Vorstellung müssen alle Mobiltelefone ausgeschaltet werden.

(9) Das Benutzen von Skateboards, Roller, Inlineskates und sonstige Spiel- und Sportgeräte ist in den Räumen der Yorck-Kinogruppe aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

(10) Das Rauchen sowie der Genuss von E-Zigaretten ist in den gesamten Kinogebäuden der Yorck-Kinogruppe nicht gestattet.

(11) Der Kinobetreiber kann den Zutritt zu einem Kino oder Vorstellungsort insbesondere dann verweigern, wenn die Karten manipuliert oder beschädigt wurden, es sei denn, dies ist vom Kinobetreiber selbst zu vertreten.

(12) Die Mitnahme von selbst mitgebrachten Speisen und Getränken ist nicht gestattet.

(13) Die Mitnahme von Koffern, größeren Taschen, Rucksäcken und vergleichbaren Behältnissen ins Kino ist nicht gestattet. Sie können gegebenenfalls in die dafür vorgesehenen Schließfächer eingeschlossen werden. Für Handtaschen und vergleichbare kleinere Taschen gilt diese Beschränkung nicht.

(14) Hat der Kunde die Schließfächer des Kinos genutzt, muss er diese bei Verlassen des Kinos sofort leeren, andernfalls kann der Kinobetreiber die Ausräumung der Fächer veranlassen. Weder Yorck noch der jeweilige Kinobetreiber übernimmt eine Aufbewahrungspflicht für verbliebene Gegenstände. Die Haftung für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz bleibt unberührt. Wertgegenstände wie Geld, Schmuck, Uhren, Schlüssel, Mobiltelefone dürfen nicht in die Schließfächer eingeschlossen werden.

(15) Die Mitnahme von gefährlichen Gegenständen, Feuerwerkskörpern oder sonstigen pyrotechnischen Gegenständen, Waffen und gefährlichen Werkzeugen und Gegenständen, Sprühdosen, Lärminstrumenten, Laserstiften, Flaschen, Dosen und Rauschmitteln ist nicht gestattet. Tiere dürfen ebenfalls nicht mitgenommen werden, ausgenommen solche, die zur Unterstützung von körperlich oder geistig beeinträchtigten Besuchern erforderlich sind

(16) Die Mitnahme von Bild-, Film- und Tonaufnahmegeräten ist (mit Ausnahme von Mobiltelefonen) nicht gestattet. Es wird ferner auf § 10 dieser AGB hingewiesen.

§ 8. Rechte und Pflichten des Kinobetreibers

(1) Bei schuldhaften und erheblichen oder wiederholten Zuwiderhandlungen gegen die in den Kinos der Yorck-Kinogruppe aushängende Hausordnung, diese AGB oder gesetzliche Vorschriften kann der Kunde unbeschadet weitergehender Ansprüche des Kinobetreibers des Kinos verwiesen werden. Der Kunde hat kein Recht auf die Rückerstattung des Eintrittspreises, wenn der Verweis nach Beginn der Vorführung erfolgt.

(2) Der Kinobetreiber ist insbesondere dann berechtigt, einseitig vom Vertrag zurückzutreten und eine Rückabwicklung vorzunehmen, wenn

a) der Kunde beim Bestellvorgang fehlerhafte Angaben gemacht hat und hierdurch die Bezahlung der Karten gefährdet ist,

b) ernsthafte Zweifel an der Zahlungsfähigkeit oder -willigkeit des Kunden bestehen, weil dieser bereits innerhalb der letzten sechs Monate Karten im Kartenshop bestellt und dann grundlos nicht bezahlt hat, sich in einem Verbraucherinsolvenzverfahren befindet, im Rahmen einer Zwangsvollstreckung eine eidesstattliche Versicherung über sein Vermögen abgegeben hat oder eine öffentlich zugängliche Auskunftei wie die Schufa Holding AG seine Zahlungsfähigkeit ernsthaft in Frage stellt und hierdurch die Bezahlung der Karten gefährdet ist,

c) der Karteninhaber am Einlass des Kinos anhand amtlicher Ausweise nicht nachweisen kann, dass er zu der im Verlauf der Bestellung geltend gemachten Preisermäßigung berechtigt ist, und die Differenz zwischen ermäßigtem Preis und Normalpreis nicht vor Vorstellungsbeginn bezahlt, oder

d) der Karteninhaber am Einlass durch Vorlage amtlicher Ausweise nicht nachweisen kann, dass er der für den jeweiligen Film bestehenden FSK-Altersgrenze entspricht.

e) tatsächliche Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Kinobesucher Aufzeichnungsgeräte mit sich führt, und dieser eine ihm aus diesem Grund angetragene Taschenkontrolle nicht akzeptiert. (3) Die Rückabwicklung erfolgt entsprechend § 6 (7) dieser AGB.

§ 9. Rechte und Pflichten des Kunden

(1) Im Rahmen der Zutrittskontrolle oder bei Erwerb des Kinotickets an der Kartenkasse ist auf Aufforderung die Berechtigung zur Zahlung mit der zur Zahlung verwendeten EC/Kreditkarte nachzuweisen, etwa durch Vorlage der verwendeten EC/Kreditkarte und / oder eines Personaldokumentes des Käufers. Erst bei ihrem Nachweis erhält der Kunde die Erlaubnis zum Eintritt. Vorstehende Regelung gilt nicht für Käufe unter Verwendung des Zahlungsportals PayPal.

(2) Wurden über den Kartenshop Karten mit Preisermäßigung erworben, muss der Karteninhaber vor dem Besuch der Vorstellung an der Kinokasse den Nachweis erbringen, zu dieser Ermäßigung auch berechtigt zu sein. Bleibt er diesen Nachweis schuldig, so gelten § 8 (2) c) und § 6 (6) dieser AGB.

(3) Während des Aufenthalts im Kino oder am Vorstellungsort ist der Kunde verpflichtet, dem Personal des Kinobetreibers eine gültige Eintrittskarte vorzuweisen, sofern dies verlangt wird. Es gelten § 4 (7) Satz 2-5. Schuldhafte Verstöße gegen diese Verpflichtung können eine Straftat darstellen und Schadensersatzansprüche der Filmverleihunternehmen auslösen. Bei Leistungserschleichung wird vorbehaltlich weiterer Schadensersatzansprüche ein erhöhtes Eintrittsgeld in Höhe von EUR 50,00 erhoben.

§ 10. Verbot von Ton- und Bildaufnahmen

(1) Die Erstellung jeglicher Ton-, Bild-, oder Filmaufnahmen der Filmvorführungen oder der Kinoräumlichkeiten ist ebenso untersagt wie die vollständige oder partielle Verbreitung oder Übertragung solcher Aufnahmen via Internet oder anderer Medien (einschließlich Mobilfunk). Auch die Unterstützung von anderen Personen bei diesbezüglichen Aktivitäten ist nicht gestattet. Zuwiderhandlungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.

(2) Für jeden schuldhaften Verstoß gegen das im vorhergehenden Absatz (1) genannte Verbot im Hinblick auf Filmvorführungen kann der jeweilige Kinobetreiber die Zahlung einer Vertragsstrafe von bis zu EUR 1.000,00 verlangen, es sei denn, es ist nachweislich kein Schaden oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe entstanden. Weitergehende Schadensersatzansprüche des Kinobetreibers bleiben hiervon unberührt, die Vertragsstrafe wird jedoch angerechnet.

§ 11. Haftungsbeschränkung am Vorstellungsort

(1) Jegliche Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Kinobesuch sind ungeachtet des Rechtsgrunds ausgeschlossen, es sei denn, der Kinobetreiber, seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen haben nachweislich vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt.

(2) Die gesetzliche Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt. Die Haftungsbeschränkung nach Abs. (1) gilt nicht bei einer Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Eine wesentliche Vertragspflicht ist bei Verpflichtungen gegeben, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst möglich macht oder auf deren Einhaltung der Kunde vertraut hat und vertrauen durfte.

§ 12. Datenschutz

Sämtliche Daten, die der Kunde im Kartenshop eingibt, werden vom Kinobetreiber und Yorck im Einklang mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen erhoben, gespeichert und verarbeitet. Über den Umfang der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung von Kundendaten informiert detailliert die Datenschutzerklärung, die unter www.yorck.de abrufbar ist.

§ 13. Aufrechnungsbeschränkung, Schlussbestimmungen

(1) Der Kunde hat nur dann ein Recht zur Aufrechnung, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt werden oder unbestritten sind.

(2) Die Vertragssprache ist ausschließlich deutsch.

(3) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(4) Hat der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland oder ist der Kunde Kaufmann, ist - unbeschadet besonderer Zuständigkeiten für Verbraucher und ausschließlicher Gerichtsstände- ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten im Zusammenhang mit diesem Vertrag Berlin.