Cinema Paris

Cinema Paris

Charlottenburg

Eine der erlesensten Kinoadressen in Deutschland für Cineasten und Frankophile. Beheimatet am Kurfürstendamm im Maison de France, zeigt das CINEMA PARIS konsequent französischsprachige und europäische Filmkunst, oft auch in Originalversion mit Untertiteln. Regisseure, Schauspieler und Festivals sind hier häufig zu Gast.

1 Saal (325 Plätze)

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ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
ÖPNV
U Uhlandstraße
TELEFON
030 - 881 31 19
PREISE
Mo
7,00 €
Di-Mi
8,50 € / 7,50 €
Do-So
9,50 € / 8,50 €
PROGRAMM
EVENTS
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Seit dem 21.05.2017

DER KÜNSTLERGARTEN: DER AMERIKANISCHE IMPRESSIONISMUS

Ausgehend von den französischen Künstlern Renoir und Cezanne nähert sich die die Ausstellung „American Impressionism and the Garden Movement, 1887-1920“ aus dem Florence Grisworld Museum in Connecticut den amerikanischen Impressionisten.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
28.05.2017 - 28.05.2017
Preise
10 Euro

Der Künstlergarten: Der am. Impressionismus EOS

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
28.05.2017 11:00
Ticket
Kunst im Kino - Im Cinema Paris

Ich, Claude Monet - Exhibition on Screen

Exhibition on Screen bringt die größten Meisterwerke der Kunstgeschichte auf die große Kinoleinwand. Verknüpft mit Künstlerbiografien und einem beispiellosen Blick hinter die Kulissen bahnbrechender Ausstellungen aus den bedeutendsten Kunsthäusern unserer Zeit. Wir zeigen bis Juli 2017 monatlich eine neue "Ausstellung" in unseren Häusern: Ab Februar läuft : I, CLAUDE MONET:

Basierend auf mehr als 2.500 Briefen von Monet, ermöglicht Regisseur Phil Grabsky mit „ICH, CLAUDE MONET“ brandneue Perspektiven auf einen der vielleicht beliebtesten Maler weltweit. Durch seine Briefe spricht Monet zu uns und gewährt uns somit tiefe Einblicke in die Abgründe seiner Seele. Monet gilt als Vater des Impressionismus. Sein Werk „Impression, Sonnenaufgang“ von 1872 gab der gesamten Bewegung ihren Namen. Sein Leben ist eine fesselnde Geschichte über einen Menschen, der hinter seinen farbintensiv strahlenden Bildern unter schweren Depressionen, Einsamkeit und Selbstmordgedanken litt.

KINO
Cinema Paris
Termin
28.05.2017 13:00
Preise
10 Euro
Theater - Hochkarätiges Theater live aus Paris ab 13.10.

Comédie Française im Kino

La Comédie Française ist Frankreichs bekanntestes Theater. Zum ersten Mal werden in der Saison 2016 / 17 drei Aufführungen live aus Paris in Kinos auf der ganzen Welt übertragen.

Am 13. Oktober startet das seit 1680 bestehende La Maison de Molière (Molières Haus) mit der Liveübertragung von Shakespeares Roméo et Juliette aus dem geschichtsträchtigen Salle Richelieu. Das Stück wurde von Victor Hugos Sohn, François-Victor Hugo, übersetzt. Molières Le Misanthrope und Edmond Rostands Cyrano de Bergerac werden in ausgewählten Kinos weltweit folgen.

Alle Aufführungen auf Französisch ohne Untertitel.

Cyrano de Bergerac Dienstag, 4. Juli 2017 20:30 Uhr

KINO
Cinema Paris
Termin
04.07.2017 20:30
Preise
NORMAL 23 € ERMÄSSIGT 19,50 € Das Kinoabo gilt nicht!
Ticket
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 18.6.2017

MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

Zusammen mit Leonardo ist Michelangelo der bekannteste Künstler der Renaissance. Er schuf neben Gemälden auch Skulpturen und hatte ebenso Einfluss auf die Architektur. Zu seinen Hauptwerken gehört der David in Florenz, die Sixtinische Kapelle in Rom und die Madonna Manchester.

Die National Gallery in London bringt uns Michelangelo mit dieser neuen Ausstellung näher

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
18.06.2017 00:00
Preise
10 Euro
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 16.7.2017

Van Gogh - Eine neue Art zu sehen

Zum 125. Todestag von Van Gogh begeistert die Ausstellung aus dem Van Gogh Museum Amsterdam mit den Meisterwerken auf großer Leinwand.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
16.07.2017 00:00
Preise
10 Euro
GESCHICHTE

Vive le cinéma!
Kinokultur im tausendsten Baudenkmal Berlins.
Claude Chabrol, Cathérine Deneuve, Alain Delon, Juliette Binoche, Gérard Depardieu, François Ozon ... sie alle waren hier. Das CINEMA PARIS ist eines der glamourösesten und ambitioniertesten Filmtheater der Stadt und war lange Jahre Spielort der Berlinale.

1950 wird das CINEMA PARIS im „Maison de France“ am Kurfürstendamm eröffnet. Es zeigt anspruchsvolle Filmproduktionen aus Frankreich und Europa und übernimmt damit eine nicht unwesentliche kulturpolitische Rolle in der sich neu definierenden Stadt. Diesem Auftrag ist es treu geblieben. Heute ist es ein beliebtes Premierenkino und Gastgeber der „Französischen Filmwoche“ sowie des französischen Jugendfilmfestivals „Cinefête“. Sogar Ballettaufführungen werden gezeigt: Die Live-Auftritte des Moskauer Bolschoi-Theaters hier im Kino sind immer schnell ausverkauft.
Das von Hans Semrau gestaltete „Maison de France“ ist ein Musterexemplar der Neuen Sachlichkeit und wird 1993 als 1000stes Berliner Monument unter Denkmalschutz gestellt. Ein Jahr zuvor hatte der französische Staat die Immobilie gekauft und für das Kino einen Pächter gesucht, der es wieder auf seinen ursprünglichen programmatischen Kurs bringen sollte. Delphi-Betreiber Walter Jonigkeit (1907-2009) und die Yorck Kinogruppe erhalten den Zuschlag und machen das Filmtheater ab 1994 wieder zu einem wichtigen Botschafter der europäischen und insbesondere der französischsprachigen Filmkultur. Die bedeutendsten Vertreter der französischen Filmwelt geben sich hier die Ehre. Aber das CINEMA PARIS glänzt auch ohne illustre Gäste: Seine schlichte Eleganz und seine hervorragende technische Ausstattung machen es zu einem wahren Schmuckstück unter den Berliner Kinos.

1948

Der Architekt Hans Semrau erhält den Auftrag, das einstige „Scharlachberg“-Haus am Ku’damm zum französischen Kulturzentrum umzugestalten.

1950

Das Maison de France mit integriertem CINEMA PARIS und Institut Français wird im westlichen Nachkriegsberlin zu einem wichtigen Kulturträger.

1983

Krise: Nach einem Bombenattentat wird das Haus für Instandsetzungsarbeiten geschlossen.

1985

Wiedereröffnung: Bundeskanzler Kohl und Präsident Mitterrand geben dem Berliner Publikum höchstpersönlich das Maison de France inklusive CINEMA PARIS und Kulturinstitut zurück.

1992

Die Immobilie wird an den französischen Staat verkauft.

1992-1994

Umbauarbeiten und technische Modernisierung machen das Filmtheater noch schöner, bequemer, moderner.

1994

Der Kinobetrieb wird durch die Yorck-Gruppe und Walter Jonigkeit wieder aufgenommen. Wichtige Gäste, darunter auch die Berlinale, werden von nun an häufig zu Besuch kommen. La vie en rose.

ANFAHRT