Delphi Filmpalast

Delphi Filmpalast

Charlottenburg

Der größte Programmkinosaal Deutschlands befindet sich in einem prunkvollen Theaterbau am Bahnhof Zoo, mitten im neu erwachten Zentrum Westberlins mit Bikini-Haus, Helmut Newton-Museum und der Galerie C/O. Das DELPHI ist eines der wichtigsten Premierenkinos in Berlin und gehört seit Jahrzehnten zu den Gastgebern der Berlinale.

1 Saal bis zu 673 Plätze

Klimatisiert mit Frischluftzufuhr Filter der Güteklasse F7

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ADRESSE
Kantstraße 12a 10623 Berlin
ÖPNV
U Zoologischer Garten
TELEFON
030 - 312 10 26 LEIDER KEINE AUSKÜNFTE ZUM delphi LUX MÖGLICH
PREISE
Mo
7,50 €
Di-Mi
10 € / 9 €
Do-So
11,00 € / 10,00 €
PROGRAMM
Yorck loading
EVENTS
In Gedenken an den Komponisten Ennio Morricone - 12.07.2020 | 11:00 Uhr | Delphi Filmpalst

Spiel mir das Lied vom Tod

Der Delphi Filmpalast zeigt den Film am 12. Juli um 11:00 Uhr als Sonntagsmatinee in der deutschen Synchronfassung.

Mit Sergio Leones Meisterwerk aus dem Jahre 1968 erinnern wir an den großen Komponisten Ennio Morricone, ohne dessen unvergleichlicher Musik der Film undenkbar wäre. „Filmmusik braucht Raum, um sich entfalten zu können. Der Film muss der Musik Zeit geben, um sich zu entwickeln.“ Riposa in Pace Ennio Morricone

KINO
Delphi Filmpalast
Termin
12.07.2020 11:00
Preise
€ 12,00 regulär € 11,00 ermäßigt
Ticket
GESCHICHTE

Kultstätte des internationalen Films
Beim DELPHI FILMPALAST ist alles ganz großes Kino: vom tempelhaften Außenbereich mit steinernen Löwen und Schmuckvasen über die glanzvolle Innenausstattung bis hin zur Cinemascope-Leinwand und einem Saal mit über 600 Plätzen. Tatsächlich ist das DELPHI eines der wenigen Kinos, in dem noch heute Filme in 70mm-Format laufen können. Ansonsten wird hier eine feine Auswahl aktueller Arthouse-Produktionen gezeigt, ergänzt durch deutsche und internationale Premieren und Sonntagsmatineen. Schauspieler und Regisseure sitzen hier regelmäßig im Publikum. Im Untergeschoss des Hauses treten derweil internationale Größen des Jazz im „Quasimodo“ auf.
Ursprünglich war das von Bernhard Sehring Ende der 20er Jahre entworfene Gebäude ein Tanzlokal, das dank seiner wilden Nächte auch im „Führer durch das lasterhafte Berlin“ von 1931 gelistet wurde. Nach dem Krieg übernimmt Walter Jonigkeit, eine der großen Persönlichkeiten der Berliner Kinogeschichte, das stark beschädigte Gebäude und baut es 1949 zum hochmodernen Filmtheater mit 1.200 Sitzplätzen und Mega-Leinwand um. Das DELPHI wird zu einem der schönsten Kinos in Berlin und 1952 auch zum Austragungsort der kurz zuvor ins Leben gerufenen Internationalen Filmfestspiele.
Die Krisenzeiten und Schließungsdrohungen der 70er und 80er Jahre steht das Kino heroisch durch. Ein neues, anspruchsvolles Programmkonzept wird entwickelt. Heute ist der DELPHI FILMPALAST ein beliebtes Premieren- und Berlinale-Kino.

1927/28

Das Tanzlokal DELPHI PALAST wird eröffnet. Der Entwurf stammt von dem renommierten Architekten Bernhard Sehring, dem Architekten des benachbarten „Theater des Westens“.

1949

Walter Jonigkeit setzt das im Krieg schwer beschädigte Gebäude wieder instand und eröffnet den DELPHI FILMPALAST mit modernster Technik und der größten Kinoleinwand Berlins.

1952

Die zweiten Internationalen Filmfestspiele Berlins werden hier ausgetragen.

80er Jahre

Umbauten und Sanierungsarbeiten.

1997/98

Restaurierung der historischen Fassade und der Gartenanlage.

2009

Am 25.12.2009 stirbt Gründer Walter Jonigkeit im Alter von 102 Jahren. Den 50. Geburtstag seines Lieblingskinos hat er noch miterlebt.

ANFAHRT