Filmtheater am Friedrichshain

Filmtheater am Friedrichshain

Prenzlauer Berg

Das „FaF“ ist eines der größten Programmkinos Berlins, hübsch gelegen am Volkspark Friedrichshain im Bötzow-Viertel. Man kommt direkt hin (der 200er hält vor der Tür) und bleibt im Sommer nach dem Film gerne da (im angrenzenden Biergarten). Und so individuell wie seine fünf Kinosäle gestaltet sind, so vielfältig ist auch die Auswahl seines Filmangebots: Hier wird einfach jeder glücklich.

5 Säle (323 / 213 / 86 / 113 / 129 Plätze)

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ADRESSE
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
ÖPNV
BUS 200 Bötzowstraße M4 Am Friedrichshain M10 Arnswalder Platz
TELEFON
030 42845188
PREISE
Mo
7,00 €
Di-Mi
8,50 € / 7,50 €
Do-So
9.00 € / 8.00 €
Sneak
5,00 € / 4,50 €
Kind bis 12*
5,00 €
PROGRAMM
EVENTS
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 19. November 2017 / Immer sonntags

RENOIR – Verehrt und verachtet

RENOIR – Verehrt und verachtet von der Barnes Foundation, Philadelphia.

Er ist einer der am heftigsten diskutierten Künstler und einer der Einflussreichsten. Picasso sammelt mehr Renoirs als jeder andere Künstler. Matisse verehrte ihn, ebenso Monet. Er war maßgeblich für die Entstehung der impressionistischen Bewegung verantwortlich und kehrte sich später völlig von ihr ab, um in eine komplett neue künstlerische Richtung zu gehen. Die Barnes Foundation hat die weltweit umfangreichste Sammlung an Renoirs und hier beginnt auch die Suche nach der bemerkenswerten Geschichte des Künstlers.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
19.11.2017 11:00
Preise
10 €
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 21. Januar 2018 | Immer sonntags

Monet bis Matisse - Den modernen Garten malen

Claude Monet war ein begeisterter Gartenbaukünstler und unbestreitbar der wichtigste Maler der Geschichte von Gärten, aber er war nicht der einzige. Große Künstler wie Gogh, Bonnard, Sorolla, Sargent, Pissarro und Matisse sahen den Garten als eine kraftvolle Quelle ihrer Kunst an. Diese großartigen Künstler, zusammen mit anderen berühmten Namen, sind Zentrum einer innovativen und umfangreichen Ausstellung der The Royal Academy, London. Von den Wänden der Ausstellung zu den Wundern und der Schönheit der Künstlergärten wie Giverny und Seebüll, unternimmt der Film eine magische Reise um zu zeigen, wie unterschiedlich die Zeitgenossen von Monet modern Gärten anlegten und kultivierten um Inspiration zu erhalten für ausdruckstarke Motive, abstrakte Farben, dekorative Designs und utopische Idee.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
21.01.2018 11:00
Preise
10 €
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 17. Dezember | Immer sonntags

Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Die Dokumentation geht den vielen ungelösten Rätseln und Legenden von Vermeers wohl bekanntestem Bild nach. Wer war diese Person? Warum und wie wurde sie gemalt? Seien Sie gespannt!

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
17.12.2017 11:00
Preise
10 Euro
Französisches Jugendfilmfestival - 6.12. - 20.12.2017 | Cinema Paris, Capitol Dahlem, FaF und Passage

Cinefete 18

Cinéfête ist das beliebte und traditionsreiche Schulfilmfestival, das jährlich in rund 100 Kinos stattfindet und Tausenden von Schülern den Umgang mit französischer Kultur und Sprache vermittelt. Organisiert wird es von der Französischen Botschaft in Deutschland, dem Institut Francais und der AG Kino - Gilde. Für die Kinos Capitol Dahlem, FaF und Passage sind die Vorführungen frei wählbar. Telefonnummer für Terminwünsche: 265 502 76. Mehr Infos

Den Programmflyer für das Cinema Paris gibt es hier: Programm Cinefete 18 Ihre Wunschvorstellung dort bestellen Sie bitte per mail an info@cinema-paris.de

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain, Passage
Termin
11.12.2017 00:00
Preise
Eintritt 4 Euro
GESCHICHTE

Die „Grande Dame“ der Berliner Filmtheater
Seit seiner Eröffnung 1925 unter dem Namen „Olympia“ mit beeindruckenden 1.200 Plätzen ist der Spielbetrieb dieses Kinotempels nie unterbrochen worden. Die „Grande Dame unter den Berliner Kinos“ (Geo Saison) präsentiert sich dem Besucher denn auch standesgemäß mit klassizistischer Fassade und imposanter Freitreppe. 1994 droht ihr dennoch der Abriss. Eine Gruppe um den Regisseur Michael Verhoeven greift ein und macht das Kino gemeinsam mit der Yorck-Gruppe zum Arthouse-Spielort mit hervorragender technischer Ausstattung, fünf originell gestalteten Sälen von Goldrausch bis Techno und einem vielseitigen Programm quer durch die Genres.
Gezeigt werden amerikanische Independent-Filme ebenso wie europäische und deutsche Off-Arbeiten, regelmäßig auch in Originalversion. Große Filmpremieren werden hier gerne gefeiert. Das FaF widmet sich explizit auch dem Kinder- und Jugendkino: Täglich läuft ein anspruchsvolles Schulprogramm, außerdem findet hier das jährliche französische Kinderfilmfest „Cinefête“, die britischen Schulfilmwochen „Britfilms“, das Berlinale-Jugendfilmprogramm „Generation“ sowie das Kinderkurzfilmfest „KuKi“ statt. Kurzfilme gibt es auch im Rahmen des „Interfilm Festival“ zu sehen, daneben neues Kino aus Deutschland („Achtung Berlin“), Frankreich („Französische Filmwoche“) und Russland ("Russische Filmwoche Berlin".
Jeden Montag lässt sich ein vertrauensvolles Stammpublikum in der „Sneak Preview“ von demnächst anlaufenden Filmen überraschen. Und alle Jahre wieder ereignet sich hier die „Heilige Sneak Preview Nacht“, wenn am 24. Dezember fünf besonders schöne Filmvorschauen in weihnachtlicher Atmosphäre gezeigt werden. In Frühjahr und Sommer hingegen kann man den Abend draußen im Biergarten entspannt ausklingen lassen.

Majestätisch erhebt sich das FILMTHEATER AM FRIEDRICHSHAIN an der vom Volkspark Friedrichshain gesäumten Straße in die Höhe. Die klassizistische Fassade erinnert noch an den Namen, den das Kino zu seiner Eröffnung trug: OLYMPIA. Der elegante rote Schriftzug mit dem heutigen Namen strahlt über die Bäume des angrenzenden Parks und setzt die einladende Freitreppe ins richtige Licht.

Heute ist das Kino ein stilvolles Arthouse-Center mit 5 Sälen, die alle individuell gestaltet wurden. Eine Bühnenbildnerin nahm sich der Ausstattung beim Umbau Mitte der 90er Jahre an. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Säle, von wundervoll verspielt bis zu klar und technisch. Am beliebtesten ist der Saal 2, der mit einem wallenden goldenen Gipsvorhang und den leuchtenden blauen Glasquadraten in der gelben Wandbespannung das Publikum immer wieder aufs Neue begeistert.

Bei der Filmauswahl sind die Macher bestrebt, ein möglichst vielfältiges Programm anzubieten. Vom größeren amerikanischen Independent-Film bis hin zur europäischen oder deutschen Kleinstproduktion und dem Kinderprogramm; Filmliebhaber kommen hier auf jeden Fall auf Ihre Kosten. Und das in technisch bestens ausgestatteten Sälen.

Besonders beliebt ist die montägliche Sneak Preview, bei der sich ein bunt gemischtes (Stamm-)Publikum von einem in Kürze startenden Film überraschen lässt. Ein besonderes Highlight dieser Reihe ist die „Heilige Sneak Preview Nacht". Alljährlich am 24. Dezember werden in weihnachtlicher Atmosphäre fünf Filme des kommenden Kinowinters gezeigt.

Das Filmtheater am Friedrichshain ist ein geschätzter Premierenort für deutsche Produktionen, denn viele Berliner Regisseure und Schauspieler identifizieren sich mit dem Kino ihres Kiezes. Mit kurzer Unterbrechung ist nun auch wieder das Kinderfilmfest der Berlinale zu Gast im Haus und lädt alle Kleinen zum großen Kinoerlebnis ein.

Und noch eine Besonderheit erfreut die Besucher des Hauses: im Sommer lädt der angrenzende Biergarten nach dem Filmbesuch zum Verweilen unter alten Linden ein. Die lauschige Atmosphäre bietet einen Ort für anregende Gespräche über das eben Gesehene und einen gemütlichen Abschluss des Abends.

1925

Das „OLYMPIA-Filmtheater“ eröffnet mit 1.200 Plätzen und Orchestergraben. Gebaut nach Entwürfen des Architekten Otto Werner, steht das Haus heute unter Denkmalschutz.

1930er

Die UFA übernimmt das Lichtspieltheater. Es heißt ab jetzt „Ufa-Theater Friedrichshain“.

1950er

Der Krieg hat das Gebäude nur wenig beschädigt. Es dient weiterhin als Kino, wenngleich nach Umbauten nur noch 250 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

1995

Die Yorck-Gruppe übernimmt das Haus. Im Rahmen der Umbauarbeiten gestaltet die Bühnenbildnerin Vera Dobroschke fünf separate Kinosäle.

2010

Auch das FaF wird mit digitaler Technik ausgestattet.

2012

Eintritt in eine neue Welt: Beginnend mit Tim Burtons „Alice in Wonderland“ zeigt das FaF als erstes Arthouse-Kino jetzt auch Filme in 3D.

ANFAHRT