In Block 10 von Auschwitz werden jüdische Frauen für medizinische Experimente mit dem Zweck einer massenhaften Zwangssterilisation missbraucht. Während sie um Würde und Überleben kämpfen, wird ein Häftlingsarzt gezwungen, selbst Teil des Systems zu werden, um seine Tochter vor dem Tod zu bewahren. BLOCK 10 erzählt von einem abgeschlossenen Mikrokosmos des Grauens, und von den Menschen, die darin gefangen sind. Aus der Perspektive der Frauen entsteht ein vielstimmiges Bild von Gewalt, Überleben und der Frage, was Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen bedeuten kann.
Im Anschluss an die Vorführung folgt eine Podiumsdiskussion mit Drehbuchautorin und Produzentin Dr. Alice Brauner, Regisseur Marcus O. Rosenmüller sowie Prof. Dr. Thomas Beddies und Dr. Martina Schlünder vom Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité Berlin und Dr. Ulrich Prehn vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universtität Berlin.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Institut Solidarische Moderne e.V. (ISM).
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